Veranstaltungen

Saturday, 31. October 2009

1. Hamburg kocht! Treffen

Gestern war es dann soweit: In den Gekreuzten Möhrchen fand das perfekt von Steph und Kaoskoch organisierte 1. Hamburg kocht! Treffen mit dem Motto Hansestadt trifft Orient statt. Als ich dort eintraf, waren einige Köche schon fleißig bei der Arbeit:

©Köche bei der Arbeit

Ich hatte totalen Spaß, es war ein schöner Abend, den ich leider viel zu früh beenden musste, damit ich meinen RE 1038 in die Provinz erreichen konnte, bevor dort die Bürgersteige endgültig hochgeklappt wurden.

Das Menü

Labskaus orientalisch

©Labskaus orientalisch 001

Scharfe Tomaten-Kürbis-Dahl-Suppe mit Topinambur-Chips

©Scharfe Tomant-Kürbis-Dahl-Suppe mit Topinambur-Chips

Huhn mit Quitten und Kichererbsen-Fritten

©Huhn mit Quitten und Kichererbsen-Fritten


Brunklüten und Marokkanischer Orangensalat mit Granatapfel.

©Brunklüten und Marokkanischer Orangensalat mit Granatapfel

Für den Orangensalat empfiehlt es sich, die vom sächsischen Außenposten so liebevoll gehackten Pistazien auch zu verwenden.

©Pistazien

Statt dessen präsentierte der sächsische Außenposten das Stilleben

Selbstgefaltete Papierrose über Pistazien

©Stillleben Papierrose über Pistzien 001

alles abgelichtet mit dieser Kamera

©Die Füße vom Stativ sind ausziehbar

Man beachte: Die Füße des Stativs sind ausziehbar, für Hix zur Kenntnis :-)

Das Bild: Blogger photographieren Blogger, wie sie photographieren darf in diesem Rahmen natürlich auch nicht fehlen.

©Blogger photographieren Blogger 002

Die Erkenntnisse des Abends:
  • Genussaffine Menschen, die sich zum Kochen treffen, sind einfach nett!
  • Was man in Schleswig-Holstein essen kann, geht so in Sachsen
  • Das Wort des Abends: Moppelkotze
  • Labskaus kann man essen oder wie der Sachse sagt: Geht so
  • Auch meine Kamera hat einen Selbstauslöser
  • Stative sind meist ausziehbar
  • Ohne Stativ und Blitz liefert meine Kamera unscharfe Bilder
  • Auch ich besitze eine Poffertjes-Pfanne, die sich allerdings als Förtchenpfanne tarnt
Ich habe mich gefreut, euch alle kennenzulernen. Ich hoffe die Veranstaltung findet bald eine Fortsetzung. Blog Widget by LinkWithin

Wednesday, 14. October 2009

Der Blick aus dem Küchenfenster

führt genau wie bei ihr nach Westen und zeigt zwei 2 der vier Häuser, die an unserem Weg liegen.

©Blick aus dem Küchenfenster

Also keine Aussicht auf Landschaft pur, wie bei Barbara, die sich für anderer Leute Küchenfenster interessiert. Beim Kochen und Backen habe ich keinen Überblick darüber, was Nachbars so treiben, denn die Arbeitsecke ist vom Fenster ziemlich weit entfernt:

© Küche funktionsfähig 002
,

Dafür haben wir bei den Mahlzeiten einen ausreichenden Überblick auf das Geschehen in der Nachbarschaft, denn der Esstisch steht am Fenster:

©Küche funktionsfähig 001

Und so langsam kommt wieder die Zeit für Kräuter auf der Fensterbank,

©WHB#103

denn es herbstet hier doch schon sehr und die Kräuter im Garten haben ihre beste Zeit fast hinter sich. Blog Widget by LinkWithin

Thursday, 8. October 2009

Frühstück in Barcomi's Kaffeerösterei

Ich hatte bis zu Beginn meiner dienstlichen Veranstaltung in Berlin reichlich Zeit, so beschloss ich mein Frühstück statt hier lieber in


nur 3 Gehminuten von der U-Bahnstation Gneisenaustr. entfernt

©Frühstück bei Barcomi 001

einzunehmen. Duft von frisch geröstetem Kaffee

©Frühstück bei Barcomi 003 ©Frühstück bei Barcomi 004

empfing mich. Um die frühe Uhrzeit hatte ich noch reichlich Auswahl an Platz

©Frühstück bei Barcomi 008

das Kuchenbuffet war aber gut gefüllt.

©Frühstück bei Barcomi 007

Mir stand der Sinn aber eher nach

Milchkaffee & einem Hummus Bagel Sandwich
©Frühstück bei Barcomi 005 ©Frühstück bei Barcomi 006

Für den Milchkaffee wurde der House Blend verwendet, der mir sehr gut schmeckte. Ich habe mir gleich ein Pfund Bohnen mitgenommen. Der Bagel war mit Hummus, Tomate und statt Sprossen mit Ruccola belegt und bildete eine gute Grundlage für den Tag. So langsam begann sich das Café zu füllen, eine ältere Dame und zwei junge Frauen mit Kind leisteten mir Gesellschaft. Schön, dass das "Mutterhaus" in Kreuzberg schon ab 08.00 Uhr morgens geöffnet hat, so hatte ich wirklich einen angenehmen Start in den Tag.

Barcomi’s Kaffeerösterei
Bergmannstraße 21
D-10961 Berlin
Mo. – Sa. 08.00 – 21.00 Uhr
So. & Feiertage 09.00 – 21.00 Uhr Blog Widget by LinkWithin

Friday, 2. October 2009

Ein Wochenende in Brüssel: Sightseeing

Wenn einem schon Gelegenheit gegeben wird, sich Brüssel ein wenig anzuschauen, muss Frau das auch tun.

Vom Place de Grand Sablon habe ich bei strahlendem Sonnenschein einen Spaziergang gemacht.

Von Notre-Dame du Sablon vorbei am Skulpturengarten
©Notre-Dame du Sablon ©Skulpturengarten
mit Blick vom Kunstberg vorbei an der St-Jakob-Kirche
©Kunstberg ©St-Jakob-Kirche

zum
Königspalast

©Königspalast

Danach ging es vorbei an begrünten Fassaden

©Begrünte Fassade

zum
Europäischen Parlament

©Europaparlament 001 ©Europaparlament 003
Ein riesiger Gebäudekomplex der am Wochenende ausgestorben wirkt.
©Europaparlament 002 ©Europaparlament 004
©Europaparlament 005 ©Europaparlament 006

Die Parlamentarier haben sich für die laufende Legislaturperiode viel vorgenommen. Hoffentlich wird das alles verständlich und verbraucherfreundlich bzw. bürgerfreundlich geregelt .

©Herausforderungen 001 ©Herausforderungen 002
©Herausforderungen 003 ©Herausforderungen 004
©Herausforderungen 005 ©Herausforderungen 006

Und was wäre ein Besuch in Brüssel ohne das Wahrzeichen gesehen zu haben? Mit der Metro ging es nach Heisel:

©Atomium 001

Sie war auch schon einmal da, aber noch nicht drin. Mir blieb gerade noch genügend Zeit, mir Brüssel von oben anzusehen,

©Atomium 002

bevor der Flieger nach Hamburg wieder abhob.

©Flieger heimwärts
Blog Widget by LinkWithin

Wednesday, 30. September 2009

Ein Wochenende in Brüssel: Kulinarische Eindrücke

Am Tag zuvor hatte ich mir ja schon bei Alexander Mohr von FEVE ein paar (kulinarische) Tipps geholt. Von Leuven ging es mit dem Bummelzug nach Bruxelles Gare Centrale. Mein Dank gilt dem Schaffner, der Frankreich, Spanien und mich nicht kontrollierte, obwohl er genau wusste, dass wir keine gültige Fahrkarte besaßen ...

Vom Zentralbahnhof sind es nur wenige Gehminuten zum Place de Grand Sablon, wo sich ein Chocolatier neben dem anderen befindet. Wie jedes Wochenende fand ein Antikmarkt statt, entsprechend belebt war der Platz. Mein Urteil über die "berühmte" belgische Schokolade ist allerdings niederschmetternd. Angefangen habe ich bei


©Marcolini 001 ©Marcolini 003
©Marcolini 004 ©Marcolini 002

Ich war geplättet, in der Schokolade ist Sojalecithin. Nun gut, dann dort eben nicht. Weiter zu


©GODIVA 001 ©GODIVA 002

Auch dort ist Sojalecithin drin, auch ein Haus weiter, bei


©Neuhaus 001 ©Neuhaus 002
©Neuhaus 003 ©Neuhaus 004

fand ich Sojalecithin im Zutatenverzeichnis. So auch bei


Es ist doch grundsätzlich möglich, Schokolade auch ohne Emulgatoren herzustellen. Das ist zwar aufwändiger und erfordert angepasste Rezepturen. Warum setzen diese Hersteller nun das Sojalecithin ein? Emulgatoren setzen die Viskosität herab, es wird weniger teure Kakaobutter benötigt, die Conchierzeit kann verkürzt werden, Hitzebeständigkeit, Haltbarkeit und Glanz der Schokolade werden durch den Zusatz von Emulgatoren "verbessert".

Die von oben genannten Herstellern produzierten Schokoladen gehören ja nun nicht gerade zum unteren Preissegment, da hätte ich als Verbraucher gern die Wahl ob ich Sojalecithin möchte oder nicht. Von "edlen" Schokoladen kann dann doch wohl hier keine Rede mehr sein. Am Flughafen traf mich dann der nächste Schlag: Auch Valrhonaschokoladen enthalten Sojalecithin.

Nicht enttäuscht dagegen haben mich die Belgium Fries

©Fritland 003

Obwohl ich zwischen zahlreichen Saucen wählen konnte, habe ich sie auf seinen Rat hin klassisch mit Mayonnaise verspeist und zwar hier:

©Fritland 001 ©Fritland 002

Die Pommes sind einfache Kost fürs Volk, deshalb müssen sie auch in so einer "Bude" verzehrt werden.

Het Dagelijks Brood/Le Pain Quotidien ist nicht nur eine Bäckerei sondern auch ein Restaurant. Die Brote rochen total lecker und sahen zum Anbeißen aus.

©Bäckerei 001 ©Bäckerei 002
©Bäckerei 003 ©Bäckerei 004

Ein Pain à l'ancienne muss ich auch unbedingt einmal wieder backen. Blog Widget by LinkWithin

Monday, 28. September 2009

Ein Wochenende in Brüssel mit Friends of Glass

Glas Ambassador Zum Abschluss der Choose Glas Week fand am Wochenende ein von FEVE in Zusammenarbeit mit These Days und 1000Heads organisierter Event statt. Friends of Glass hatten dazu Glasbotschafter aus Spanien, Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland eingeladen.
Bereits um 04:50 Uhr trudelte mein Taxi ein, damit ich mit dem Flughafenbus pünktlich den Flieger nach Brüssel erreichen konnte. Dort trafen die Glass Friends auf Camilla, Michelle und Anna, unsere charmanten Begleiterinnen für das Wochenende.

Zuerst ging es in das Woluwe Shopping Centre in Brüssel

©Woluwe Shopping Centre

in den Pop Up Shop

©2 Wände Glasverpackung 001 ©2 Wände Glasverpackung 004
        ©2 Wände Glasverpackung 005          ©2 Wände Glasverpackung 006
©2 Wände Glasverpackung 003 ©2 Wände Glasverpackung 002

Vor der überdimensionalen Friends-of-Glass-Tasche für den sicheren Transport von Glasflaschen fanden Shows statt. Eingerahmt wurde das ganze von Kunstwerken aus Glas.

©Showroom 001 ©Showroom 002

Anschließend gab Lunch bei Tea & Eat, zu dem uns die Adeline Farrelly, Michael Delle Selve und Alexander Mohr von FEVE und Sylvie Versteylen von These Days begleiteten.

©Galvanina Mineralwasser ©4-Jahreszeitensalat
In der Gastronomie wird Wasser immer noch in Glasflaschen serviert. Bei dem ganzen Sprachengewirr fiel keinem das Wort lambs lettuce für veldsla ein

Herrn Mohr durfte ich schon bei der Wasserverkostung kennenlernen, er gab mir dann auch weitere kulinarische Tipps für Brüssel.

Nach dem Lunch ging es nach Leuven ins Hotel, wo uns Guy Marcoux zeigte, wie er seine exklusiven Champagner-Gläser herstellt. Nur jeweils 2 seiner Gläser gleichen sich.

©Champagnergläser 001 ©Champagnergläser 002

Dann zeigte er uns, wie Weihnachtskugeln mundgeblasen werden. Jeder durfte es einmal versuchen.

©Weihnachtskugel 001 ©Weihnachtskugel 002

Gar nicht so einfach. Leider hat mein Exemplar die Rückreise nicht überlebt.

Nach kurzer Ruhepause ging es weiter in das Chess Café in Leuven.

©Eingang Chess Café

An der Peking Challenge haben wir nicht teilgenommen, aber an der Wok-Challenge. Man stellt sich die Zutaten (über 40!) für sein Gericht auf einem Teller selbst zusammen, bringt es zu den Wok-Köchen, bestimmt die Geschmacksrichtung und Soßen und die Köche zaubern daraus ein Gericht.

Mit dieser ausreichenden Grundlage ging es weiter zum Oude-Markt. Ich habe mich zu einem Trappisten-Bier überreden lassen,

©Westmalle Trappist

dessen Geschmack mich nicht wirklich überzeugt hat. Es war sehr trüb und offensichtlich hatte man beim Einschenken nicht die nötige Sorgfalt walten lassen, ich vermute, es kamen noch reichlich Sedimente aus der Flasche in mein Glas. Ein Fan - insbesondere belgischen Trappistenbieres werde ich wohl nie.

Zurück im Hotel schlief ich dann nach einem langen und interessanten Tag sofort ein.

Beim gemeinsamen Frühstück wurde allen Teilnehmern der Glass Challenge eine Auszeichnung überreicht.

©Glas Award

Für die Damen hatte der Glasbläser übrigens noch einen Kettenanhänger - rechts unten im Bild - gefertigt.


Ich sage danke an Friends of Glass, FEVE, These Days und 1000Headsfür das schöne Wochenende

Lavande(s), Vicky, Nathalie, Francisco, La Flores und Francesco : Nice to meet you, enchantée de vous avoir rencontré, encantado de conocerle.

Technorati Tags: ,

AddThis Social Bookmark Button
Blog Widget by LinkWithin

Saturday, 26. September 2009

Wähle die Glasverpackung: Wasserverkostung

Bei keinem Getränk kommen die Vorteile einer Glasverpackung so stark zum Tragen wie bei Mineralwässern. Die Vorteile:
Glas ist gasdicht, hält also länger die Kohlensäure als Kunststoff. Außerdem ist Glas inert, d.h. es reagiert nicht mit seinem Inhalt und schützt optimal die Frische und Qualität von Lebensmitteln.

Um das unter Beweis zu stellen, fand am Donnerstag im Rahmen der Choose Glass Week im Viehhauser eine von Friends of Glass initiierte Verkostung von Premium-Wässern statt. Sarah Wiener und Jerk Riese stellten die Wässer vor.

Mögen die beiden mir die schlechte Bildqualität verzeihen,

©Wasserverkostung Viehauser

die Kamera, die bessere Bilder macht, befindet sich zur Zeit in Reparatur.

Während bei Wein aus Australien, Chile oder Südafrika kaum ein Aufschrei wegen der langen Transportwege zu hören ist, macht man sich bei Wasser da mehr Gedanken.

Mit sichtlicher Begeisterung stellte Jerk Riese die 11 verschiedenen Wässer vor, sein Buch Die Welt des Wassers ist schon auf meiner Wunschliste.
1. Voss water Norway Voss Water aus Norwegen
Dieses Wasser ist durch Madonna zu Amerikas Premiummarke aufgestiegen.
Es schmeckte sehr süß und erinnert an entmineralisiertes Wasser aus dem Labor.
mehr dazu hier (click)
2. Carat Christinen Carat
Ein natürliches, leicht duftendes Mineralwasser, das leider ein wenig nach Tüte schmeckte.
3. Cloud Juice Cloud Juice aus Tasmanien
Der Name ist Programm, aufgefangenes Regenwasser aus der angeblich reinsten Luft der Welt.
1 Liter soll aus 9730 Tropfen bestehen. Es schmeckt so, wie man sich eben aufgefangenes Regenwasser vorstellt.
mehr dazu hier (click)
4. Saskia Quelle Das Wasser Saskia hat verschiedene Quellen, dieses kam aus Jessen in Sachsen-Anhalt.
Die Quellen können je nach (L)aden variieren.
5. Mondquelle Mondquelle St. Leonhards
Ein artesisches Wasser, das mir erdig, um nicht zu sagen leicht muffig schmeckt.
mehr dazu hier (click)
6. Magnus Magnusquelle
Ein neutrales leckeres Wasser aus aus Schleswig-Holstein.
mehr dazu hier (click)
7. Iskilde Wasser DK Iskilde Wasser aus Dänemark
Das Wasser ist mit Sauerstoff versetzt, wenn man das Wasser ohne Kohlensäure öffnet, zischt es. Kleine Bläschen bilden sich im Glas und man spürt diese Sauerstoffbläschen auch beim Trinken auf der Zunge.Bei mir hinterließ das Wasser einen pelzigen Nachgeschmack.
mehr dazu hier (click)
8. Cave H2= Cave H2O
Mein absolutes Lieblingswasser, es riecht (!) angenehm und hat eine Citrus-Note. Die Flaschendesign gefällt mir von allen am besten
mehr dazu hier (click)
9. Apollinaris Apollinaris
Im Vergleich zu den anderen Wässern ziemlich grob durch den Anteil an Mineralien
mehr dazu hier (click)
10. Fachingen Fachinger Mineralwasser
Durch den hohen Anteil an Mineralien schmeckt das Wasser fast schon salzig, erinnert auch in der Mineralwasser-Variante an Heilwasser.
11. Vichy Catlan Vichy Catalan
In Spanien ein Klassiker, für meinen Gaumen gewöhungsbedürftig. Es ist hochmineralisch und geschmacksintensiv und gewinnt mit jedem Schluck
mehr dazu hier (click)
Bei den vorgestellten Wässern handelte es sich um Mineralwässer, die mit dem Namen der Quelle und dem Ort der Quellnutzung vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im Bundesanzeiger amtlich anerkannt wurden. Geschmackliche Unterschiede sind wirklich deutlich wahrnehmbar. Bei dieser Flasche

©Bling Wasser

geht es allerdings mehr um die Verpackung als um den Inhalt. Das High-Society-Wasser aus einer Quelle in Tennessee durchläuft nach Angaben des Herstellers neun verschiedene Filter – unter anderem eine Ozonbehandlung, eine Ultraviolett-Bestrahlung und eine Mikrofiltration – bevor es in die mit Swarowski-Steinen besetzte Flasche kommt. Nur glitzern reicht nicht, zur kreativsten Verpackung für Wasser wurde die Iskilde-Flasche gewählt.

Ich danke den Friends of Glass für einen wunderbaren Abend und neue Erfahrungen.

Wenn dieser Eintrag erscheint, bin ich schon auf dem Weg nach Brüssel, wo ich auf weitere Friends of Glas treffen werde.

Technorati Tags:
AddThis Social Bookmark Button
Blog Widget by LinkWithin

Wednesday, 23. September 2009

Wähle Glas: Die Wählen-Sie-Glas-Woche" vom 21.09. - 27.09.2009

Die Woche vom 21. – 27. September ist dem Glas gewidmet...

Die Europäische Behälterglas Vereinigung(FEVE) ist eine internationale non-profit Vereinigung und repräsentiert die Glasverpackungsindustrie. Durch Friends of Glass setzt sich FEVE für den Einsatz von Glasverpackungen und Glasrecycling ein.

Lt. dieser Umfrage zieht der Verbraucher Glasverpackungen der Kunststoffverpackung vor. Doch hat der Verbraucher noch die Wahl?

Wer kennt sie nicht, diese markentypische Noppenflasche, doch diese hier ist leider aus PET und nicht mehr aus Glas.

©Choose Glas 001

Offensichtlich überwog hier der Vorteil der leichteren Verpackung und nicht das Umweltbewusstsein. Schade, wer also konsequent nur Glas möchte, muss auf Fruchtsäfte bestimmter Hersteller verzichten. Ihr Lieblingsgemüsesaft mit Apfelessig wurde vom Hersteller mit der Umstellung von Glas auf Kunststoff abgeschafft.

Ähnliches widerfährt der Mehrweg-Glasverpackung. Dass es bei Diskontern überwiegend PET oder Tetrapaks gibt, war mir klar, aber auch in "normalen" Getränkemärkten? Wasser und Limonaden wird auch immer häufiger in Getränkekästen mit Mehrweg-PET-Flaschen angeboten. Wir sprudeln unser Trinkwasser selbst auf, natürlich in Glas

©Choose Glas 002

Wasser aus Glasflaschen schmeckt einfach besser und erfrischender. Ich freue mich, dass ich heute an einer Wasserverkostung mit Sarah Wiener und Jerk Riese teilnehmen darf, um festzustellen, welchen Einfluss die Verpackung bei Wasser hat.

Ich bin gespannt, was mich dort an internationalen Premiumwässern und kulinarischen H2O-Köstlichkeiten erwartet.

Technorati Tags:

AddThis Social Bookmark Button
Blog Widget by LinkWithin

Sunday, 20. September 2009

Einen Besuch wert: Buur's Kaffeestuuv in Prasdorf

©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 001 Die jungen Herren wollten ihre Drachen in Kalifornien oder Brasilien steigen lassen, aber dieser Sonntag machte seinem Namen alle Ehre und bescherte uns viel Sonne, aber wenig Wind. So machten wir nach einem ausgiebigen Spaziergang zwischen den Buhnen in Heidkate eine Landpartie nach Prasdorf in de Buur's Kaffeestuv.
Vorbei am Nachschub für die Dekoration ©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 002
©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 004 gelangt man zu Haupteingang
Innen ist für eine Gesellschaft bereits eingedeckt. ©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 003
©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 006 Im Winter dürfte am Ofen mehr Andrang herrschen, aber heute spielte sich das Geschehen draußen ab.

©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 010
Fahrradfahrer - so auch die Lehrerin von Sohn No. 2 - und andere Ausflügler genossen ihren Kuchen lieber auf der Terrasse. Auch wir ergatterten einen der begehrten Strandkörbe ©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 005

und labten uns an

Apfel-Weingelee Torte unter Eierlikör-Sahnehaube

©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 009

Russischem Zupfkuchen

©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 007

und Kirschschnitte mit Marzipandecke

©Buurs Kaffeestuuv Prasdorf 008

Es hat uns - wie auch schon beim letzten Besuch weit vor der Existenz von Küchenlatein - sehr gut gefallen. Die Kuchen- und Tortenstücke sind wirklich großzügig bemessen, es sind auch Probsteier Schinkenbrot, Schmalzbrot, Probsteier Mettwurstbrot und Käsebrot im Angebot.

Wer also an der Ostseeküste Schätze hebt, Fahrrad fährt oder sonstige Ausflüge in der Probstei unternimmt, ist hier bestens aufgehoben.

Bauernhofcafé "Buur's Kaffeestuuv"
Kirchenweg 1
24253 Prasdorf

Öffnungszeiten ganzjährig:
Mittwoch bis Samstag: von 15.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag: von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr Blog Widget by LinkWithin

Monday, 14. September 2009

Foodbloggertreffen im hohen Norden: Hamburg

Foodbloggertreffen im hohen Norden Gestern trafen sich kurz vor elf 13 Foodblogger z.T. mit Begleitung vor dem Alsterhaus. Steph war wirklich leicht an dem mordsschicken, mit einer wunderschönen Glitzergirlande geschmückten Hackenporsche auszumachen. Ein Bild von diesem Prachtteil gibt es bei Jutta (click)

Sabine, Historikerin und Kaoskoch führte uns durch das kulinarische Hamburg: "Englische Sitten und himmlisches Essen". Ich hoffe, ich bringe bei der Fülle von Informationen, die wir im Laufe der Führung bekamen, nicht alles durcheinander. Die Hamburger waren schon immer den Briten freundschaftlich verbunden, so gab es bis zum großen Hamburger Brand das Hotel London in der die Tradition des Afternoon Tee gepflegt wurde. Wer heute gerne den High Tea einnehmen möchte, kann das immer noch in diesen Hotels und Teestuben tun. Rezepte und Anleitungen für Afternoon Tea und Cream Tea in Hamburg liefert das Hamburger Abendblatt.

Die Historikerin wusste allerei über die Hamburger Spezialitäten wie Labskaus, Hamburger Rundstück warm, Snuten und Poten, Aalsuppe, essbare Hanseaten und Franzbrötchen zu berichten. Sie trug sogar eine Ballade zum Labskaus vor. Einige der Hintergründe kannte ich schon, hatte ich diese doch gerade erst in dem kürzlich erschienen Buch Wie der Bismarck auf den Hering kam: Kulinarische Legenden der Kulturhistorikerin Petra Foede nachgelesen. Wer - wie ich - nicht alle Hintergrundgeschichten behalten hat, kann sie in dem Buch noch einmal nachlesen. Danach gingen wir auf Spurensuche.

Es ist ja nicht so, dass ich noch nie in Hamburg gewesen wäre. Durch die


bin ich schon häufiger zum Rathaus gegangen, ohne jedoch die Deckenbemalung

©Mellin Passage 002

eines Blickes zu würdigen, zeigt sie doch die enge Verbundenheit Hamburg mit dem Tee. Die Deckenbemalung stellt eine Dame in in den 4 Jahreszeiten ihres Lebens dar, dabei hält sie immer eine Tasse Tee in der Hand.

©Mellin Passage 003
.

Auch die Figuren mit kulinarischem Bezug am Hamburger Rathaus und im Innenhof

©Bäcker Hamburger Rathaus ©Küchenjunge Hamburger Rathaus</
Bäcker Küchenjunge

blieben bis gestern unbemerkt. Im Innenhof des Rathauses kam dann der Hackenporsche zum Einsatz, nachdem wir viel über Hamburger Muskat-Tollinger, Weinanbau und Matthiae-Mahl erfahren haben. Rotspon aus Hamburg gab es nicht, wir labten uns an fritz-kola und Zitronenlimo der Hamburger Jungunternehmer Lorenz und Mirco. Danach ging es weiter zur

©Knochenhauertwiete     ©Knochenhauer

Eine Twiete ist eine Gasse, die hier von den entsprechenden Figuren eingerahmt wird. Statt Snuten und Poten - für hartgesottene hier auf Platt zauberte der Hackenporsche Hamburger Speck hervor. Selbstverständlich in der altmodischen Form, in der Größe von Bauchspeckscheiben 10 x 3 x 0,5 cm. Mit so'n niemodschen Kram wie Würfel gaben wir uns nicht ab.

Danach ging es zu
©Brodschrangen     ©Austernhandel

Schrange ist ein Brotverkaufstisch, der sich von Schranne ableitet. Wir erfuhren wir Näheres zum Hamburger Franzbrötchen, das ziemlich zimtlastig ist und sich sowohl im Aussehen als auch im Geschmack vom Kieler Franzbrötchen unterscheidet und durften auch eines aus dem Hackenporsche entgegennehmen.

Im Haus Brotschrange No. 1 gründete der Hamburger Fischhändler Hinrich Brügmann 1760 ein ein Fischgeschäft und im Jahre 1766 richtete Johann Cölln im Haus Brodschrangen Nr. 1 ein Restaurant mit drei Etagen ein. Gegenüber stand das Einbeck-Haus. Interessanterweise lieferte die niedersächsische Stadt Einbeck das Einbecker Bier nach Hamburg, weil das Hamburger Bier - schon damals - nicht genießbar war. Die unappetitlichen Gründe sind hier nachzulesen.. Warum der Hamburger Fischmarkt eigentlich der Altonaer Fischmarkt ist, ist wiederum eine andere Geschichte.

Am Hopfenmarkt erfuhren wir noch etwas über die Qualitäten der Bardowicker Gemüsemädchen und über das Denkmal für die Vierländer Marktfrauen.

Kaum zu glauben, dass hinter dieser Brücke einst die "Schreber"gärten Hamburgs lagen.

©Speicherstadt

Hier endete dann die kulinarische Spurensuche, aber nicht ohne die letzte kulinarische Köstlichkeit aus dem Hackenporsche: Hanseaten:
Hanseaten sind eine norddeutsche Gebäckspezialität in den Wappenfarben der Hanse. Ein echter Hanseat hat keine Lebensmittelfarbe im roten Zuckerguss sondern Himbeersaft und ist mit Himbeermarmelade gefüllt.
Diese Episode konnte das Treffen nicht trüben, einen netten Ausklang fand das Treffen um die Ecke in der Deichstraße im Ti Breizh. Dort gab es wirklich ausgesprochen leckere Crèpes, hier stellvertretend

Clothilde

©Clothilde

Mein Dank geht an Steph für die Organisation und an Sabine für die originelle, kundige kulinarisch erhellende Stadtführung mit kleinen köstlichkeiten. Es hat mir sehr gut gefallen und viel Spaß gemacht.

Es war schön, bekannte Gesichter hinter den Blogs wiederzusehen und neue kennenzulernen. Beim nächsten Mal bin ich gerne wieder dabei.

Danke für diesen tollen Tag!

Technorati Tags:
AddThis Social Bookmark Button
Blog Widget by LinkWithin

Search

 

Archive

November 2009
Sun
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
 2 
 4 
 5 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 

Weather

Aktuelles Wetter in Kronshagen:


Temperatur: 9 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 76 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 998.0 mb
Windstärke: 16 km/h

Weather data provided by weather.com

freundlich unterstützt von


xml version of this page
xml version of this topic

Chefs Blogs


Genussblogs.net - Alle Genussblogs auf einen Blick
Food Blog Directory
frisch gebloggt
TopBlogs.de

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Food & Drink blogs
Food & Drink Blogs - Blog Top Sites
Foodieblogs
Bloggeramt.de
Food & Drink Blogs - Blog Top Sites


Blog Directory - Add Link



Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits
Globe of Blogs
Blog Directory
Blog Directory by Blog Flux
Top Blogs

SchlemmerLinks.de - Kulinarisches im Web

Listed on BlogShares

kostenloser Counter

As Seen on Delightfulblogs.com

vi knallgrau GmbH


powered by Antville
powered by Helma


sorua enabled

blogoscoop Recipes Blog Directory Kochrezept