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Hot Dogs mit hausgemachter Dänischer Remoulade

Regel 39 aus 64 Grundregeln ESSEN: Essen Sie nichts, was ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte lautet:

Essen Sie so viel Junkfood, wie Sie wollen - solange sie es selbst zubereiten
Nun bei Hot Dogs gehe ich nicht so weit, selbst zu schlachten, aber es empfiehlt sich beim Schlachter des Vertrauens die dafür benötigten Würstchen zu kaufen. Auch bei der Dänischen Remoulade empfiehlt es sich, doch einmal das Zutatenverzeichnis genauer zu studieren. Als ich jung war und noch studierte, habe ich die Zutaten der hier üblichen Original Dänischen Remouladensauce von Puttkammer &Walke einfach ignoriert. Als reife Genießerin mit reichlich Berufserfahrung bin ich inzwischen sehr viel kritischer und verzichte dann doch lieber auf einige der Zutaten der Liste
Wasser, 25% Pflanzenöl, Weisskohl, Zucker, Branntweinessig, Blumenkohl, modifizierte Stärke, pasteurisierter Eidotter, Senfmehl, Gewürze, Gewürzgurken (Gurken, Branntweinessig, Salz, Aroma), Salz, Zwiebeln, Konservierungstoffe (E202, E211), Verdickungsmittel (E410, E415), Säuerungsmittel (E296)
und mache die Remoulade lieber selbst mit hausgemachter Mayonnaise, Gurken ohne Aroma, Senf (Wasser, Zucker, Senfsaaten, Branntweinessig, Zuckerrohrsirup, Gewürze), Schalotten, Schnittlauch, Joghurt, damit mir nicht gruselig wird.

Und logisch, die Hotdog-Brötchen sind auch hausgemacht (Rezept folgt später), denn das Zutatenverzeichnis der Hot Dog Brötchen im Lieblingssupermarkt mit Konservierungsmittel E 282 und Emulgatoren (E 472e, E 471) zur Verbesserung der Backeigenschaften sowie Mehlbehandlungsmittel (E 300) war mir auch ein wenig zu Zusatzstoff lastig.

Die Original P&W Röstzwiebeln (Zwiebeln, Pflanzlliches Öl, Weizenmehl, Speisesalz) und der Ketchup (Tomaten, Brannweinessig, Zucker, Salz, Gewürzextrakt, Gewürze) in der Glasflasche waren wiederum käuflich erworben und zutatenmäßig akzeptabel.

Und wie isst Frau nun einen Hot Dog? Ich bin mit der dänischen Variante aufgewachsen, Røde Pølser (mit lecker rotem Farbstoff, fand ich als Kind großartig) oder risted , da war kein Farbstoff drin, dafür schmeckten die irgendwie leicht mehlig. Dazu immer milder Senf, Ketchup, Dänische Remoulade, Röstzwiebeln und Gewürzgurkenscheiben. Die dänischen Würstchen schmecken einfach - sagen wir einmal na, ja - deshalb lieber die eingedeutschte Variante mit Wiener oder Frankfurter Würstchen. Mit der amerikanischen Variante, die Matlock immer so gerne aß, konnte ich mich nie so recht anfreunden.


Created with Admarket's flickrSLiDR.

Dänische Remoulade

Menge: 6 Portionen

©Dänische Remoulade

Hausgemachte dänische Remoulade ohne Zusatzstoffe

Zutaten

  • 50 Gramm Mayonnaise, am besten hausgemacht
  • 50 Gramm Joghurt
  • 3 Teel. Senf, süß
  • 3 Schalotten, gehackt
  • 25 Gramm Schnittlauch, gehackt, jetzt im Winter TK
  • 60 Gramm Gewürzgurke, gehackt bzw. fein gewürfelt
  • 3 Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Currypulver

Quelle

Ulrike Westphal nach:
DK danforum

Zubereitung

  1. Alle Zutaten vermengen und mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken.Vor dem Verzehr etwa 30 Min. kalt stellen.

Gesamtzeit: 15 Minuten

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Tags: Dänische Remoulade, hausgemacht
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Julia (Gast) - 2013/02/18 14:19

oh ja, röde pölser (finde auf meiner tastatur kein durchgestrichenes o!) waren ein highlight bei jedem ausflug über die dänische grenze während unserer nordseeurlaube. wir haben die roten würstchen immer "alarmwürstchen" genannt, weil sie wirklich signalrot waren. die idee, die hotdogs selber zu machen (statt aus lauter verzweiflung zum schwedischen möbelhaus zu fahren), hab ich auch schon länger. jetzt bin ich gespannt auf deine rezepte! ps: hast du die gurken auch selbst eingelegt?

ostwestwind - 2013/02/18 14:31

Nein, Julia

ich habe nicht die Zeit, alles selbst zu machen. Frau kann das Rad nicht zurückdrehen. Die Gurken sind von einer dänischen Firma: Scandic Food a/S, DK-7120 VEJLE Ø (alt + 0216 gleichzeitig gedrückt), nennen sich Langelands Gurkensalat und hat folgende Zutaten: Frische Schlangengurken in Scheiben, Wasser, Zucker, Essig, Salz. Damit kann ich leben und sooo viel Hot Dogs essen wir nun auch nicht.

Aber wenn so ein Teil beim Möbelschweden nur 1 Euro kostet und bei mir ein traditionell hergestelltes Würstchen vom Schlachter meines Vertrauens schon 50 ct, dann muss man sich wirklich fragen, was da im Möbelhaus für Qualität verkauft wird. Keiner hat etwas zu verschenken
Kate (Gast) - 2013/02/18 23:13

Hot Dogs...boah, damit kriegste mich auch!
So einmal im Jahr krieg ich nen Jieper und dann mach ich mir die, auch mit Würstchen vom Metzger meines Vertrauens (sogar lactosefrei), Bio-Gurken, Bio-Ketchup und -Senf, die Röstzwiebeln mach ich selber, denn das kann ich ganz fix, Zwiebelringe andünsten, mit etwas Mehl bestäuben, kross werden lassen...
Nur beim Brötchen hapert es dann bei mir, ich hab dann die von einer Firma genommen oder manchmal auch ein normales Brötchen (Mehl, Wasser, Hefe, Salz).
Daher bin ich sehr auf Dein Brötchenrezept gespannt, das werd ich garantiert ausprobieren!
LG
Kate

ostwestwind - 2013/02/19 07:08

Würstchen sollten immer

laktosefrei sein. Wie soll die denn da sonst 'reinkommen, wenn der Schlachter die nicht extra zusetzt? Das ist doch eigentlich eine Werbung mit einer Selbstverständlichkeit ....
Nina (Gast) - 2013/02/27 00:36

Diese "Werbung mit einer Selbstverständlichkeit" find ich total schrecklich. Überall steht laktosefrei oder glutenfrei drauf. Und dann diese netten Symbole dazu, eine durchgestrichene Ähre, als wäre es das pure Gift. Wer laktoseintolerant ist oder unter Zöliakie oder einer Weizenallergie leidet, der ist meines Erachtens darauf sensibilisiert, die Zutatenliste genauer zu betrachten, und auf der müssen Allergene gekennzeichnet werden. Also warum kann man nicht mit dem werben, was wirklich drin ist anstatt aufzulisten was nicht drin ist?!

Deine Hot Dogs gefallen mir übrigens sehr gut, Ulrike ;).
Kate (Gast) - 2013/02/20 02:29

Aber sehr viele Wurstsorten enthalten leider Lactose, auch die von '"echten" Fleischern...und vor allem die Fleischwurst (Kochwurst) und also auch die Wiener bzw Frankfurter enthalten dann die Lactose, da selbe Füllmasse.
Ich hab mich ganz früher immer gefragt warum ich die nicht vertrage, heute weiß ich es...

ostwestwind - 2013/02/20 05:12

Dann sind es keine

Schlachter des Vertrauens mehr. Und nun wirfst du alles durcheinander: Würstchen nach Frankfurter Art enthalten nur Schweinefleisch während Wiener Würstchen Rind und Schwein enthalten, das ist dann ja wohl kaum dieselbe Füllmasse.

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