Hamburger Brötchen - Hamelman

Dem besten Ehemann von allen stand wieder einmal der Sinn nach hausgemachten Hamburgern. Wenn ich die Brötchen übernähme, würde er die Hamburger in seiner neuen Pfanne braten. Da ich mich ja mit den Mellow Bakers durch Bread: A Baker's Book of Techniques and Recipes backe, habe ich das Hamburger Brötchenrezept aus diesem Buch gewählt. Das Fehlen der Sesamkörner kam mir ganz entgegen, die fallen bei uns eh immer ab.

©Hamburger Brötchen - Hamelman 003

Da können diese Ketten einfach nicht mithalten! Einfach o-ber-lec-ker!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Hamburger Brötchen - Hamelman
Kategorien: Backen, Brötchen
Menge: 17 Stück

©Hamburger Brötchen - Hamelman 001 ©Hamburger Brötchen - Hamelman 003

Zutaten

500Gramm Weizenmehl Type 550
330 230 Gramm Wasser
50Gramm Vollei, 1 Ei Größe M
40Gramm Butter, weich
30Gramm Zucker
25Gramm Milchpulver, Ulrike: Vollmilchpulver
10Gramm Salz
7Gramm Trockenhefe entprechend 25 g Frischhefe
H ZUM BESTREICHEN
   Geschmolzene Butter

Quelle

abgewandelt nach:
Jeffrey Hamelman
Bread: A Baker's Book of Techniques and Recipes, p.258
 Erfasst *RK* 14.05.2010 von
 Ulrike Westphal

Zubereitung

1. Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und auf langsamer Stufe (KitchenAid Stufe 1) 3 Minuten verkneten. Der Teig sollte dann eine mittelweiche Konsistenz haben. Dann bei schneller Geschwindigkeit (KitchenAid Stufe 3) weitere 5 Minuten kneten, bis das Glutennetz mäßig entwickelt ist. Die gewünschte Teigtemperatur beträgt 24,5 °C.

Anmerkung Ulrike: Während der letzten Minuten habe ich noch 2 EL Manitobamehl zugefügt, weil mir der Teig gar zu weich erschien. Gegen Ende der Knetzeit begann der Teig sich vom Schüsselrand, nicht jedoch vollständig vom Schüsselboden, zu lösen.

2. Den Teig abgedeckt 1 h ruhen lassen.

3. Den Teig in ca. 65 g schwere Stücke teilen und rund formen. Die Kugeln unter Folie 5 Minuten entspannen lassen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit einem Rollholz zu Scheiben von ca. 9 cm ausrollen. Auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen unter Folie garen lassen, um die Ausbildung einer Kruste zu vermeiden. Ulrike: ca. 1 h.

4. Wenn sich die Oberfläche der Fladen fest anfühlt und er ausreichend gegangen ist in den auf 205 °C vorgeheizten Backofen schieben und in ca. 20 Minuten goldbraun backen. Die Brötchen sollten sich weich anfühlen, wenn sie gedrückt werden. Nach dem Backen die Brötchen mit geschmolzener Butter bestreichen.

Variation: Vor dem Backen die Brötchen mit geriebenem Parmesankäse bestreuen.

Ulrike: Miele H 5361: Klimagaren 205 °C, 1 Dampfstoß, Backzeit 20 Minuten.

=====


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nata (guest) - 2010/05/18 14:12

Leckere Burgerbrötchen

Die würde ich auch mal gerne backen. Meinst Du, das macht einen großen Unterschied, wenn ich das Manitobamehl weglasse, weil ich keins habe?

ostwestwind - 2010/05/18 14:18

Sei einfach nur vorsichtiger mit der Wassermenge!

Versuch's einfach mal mit 300 200 g Wasser, zuschütten kannst du immer noch.
Evi (guest) - 2010/05/19 07:51

Sehen lecker aus. Mir sind die selbstgemachten Burgerbrötchen immer zu wenig Feuchtigkeitsresistent. Mir ist da das Brötchen dann quasi unter und über dem Patty zusammengefallen. Ist das bei denen auch so?

So eine Edelstahlpfanne mit Riffeln haben wir auch. Ich weiß nicht, was ich falsch mache, aber bei mir endet das immer in Anbackdrama. Da kann man die Pfanne so heiß vorheizen wie man will, irgendwas klebt immer und reißt die Fasern vom Fleisch. Öl reinkippen bis es zum Frittieren wird ist ja vermutlich auch nicht Sinn der Sache. Heiße Tips vom Ehemann?

ostwestwind - 2010/05/19 10:42

Mir sind die selbstgebackenen Hamburger Brötchen

noch nie zusammengefallen. Manchmal toasten wir die auch vor.

Zur Pfanne: Die Pfanne heiß werden lassen, Öl zugeben, heizen bis die Pfanne knac-ke-heiß ist, und ich meine auch knac-ke-heiß, dann den Patty 'rein und warten, bis sich dieser von alleine löst. Das dauert seine Zeit, nicht ungeduldig werden, aber es löst sich wirklich von allein. Dann das Ganze von der anderen Seite. Tipp von der Ehefrau, die die Pfanne auch schon für Frikadellen und anderes Bratgut benutzt hat ;-)
Evi (guest) - 2010/05/20 08:38

Vortoasten. Mensch, das ist zu einfach. ;)

Das mit der Pfanne mach ich eigentlich genau so. Panisches Vielfachwenden ist mir fremd. In meiner normalen Edelstahlpfanne hab ich da auch überhaupt kein Problem, nur in diesem Riffelding backts an. Da besteht die Kruste dann zwar aus prima Röstaromen, aber es löst sich nix. Und dann werden die Röstaromen Kohlearomen und es löst sich immer noch nix. Vielleicht spende ich sie einfach dem Sozialkaufhaus und hoffe, dass jemand mit besserem Riffelpfannenmojo sie bekommt. ;)
Margaret (guest) - 2010/05/20 05:26

Hamburgers on home made buns are SO much better. They look great. Always better in a new pan when someone else is booking.

Beabarba (guest) - 2010/05/20 15:43

Das ist wirklich ein prima Hamburgerbrötchenrezept. Ich habe sie schon ganz oft gebacken. Allerdings glaube ich zu wissen, warum dein Teig so weich war: 8,1 oz. wie im Buch sind 230 g und nicht 330 g. Ein Schreibfehler oder wolltest du den Teig so feucht? Sonst hast du die Mengen ja exakt verwendet (bis auf die Hefe, da ist in meinem Exemplar ein Druckfehler: da steht 0,09 oz. instant dry, das kann aber verglichen mit den Prozentangaben für Frischhefe nicht passen. 25 g Frischhefe oder 8,5 g Instant wären die geforderten 5 % und so habe ich's immer gemacht.
mmhh, ich glaub ich weiß was es morgen bei uns gibt...

Viele Grüße von der Beate, die besonders ein Fan von deinem Kochen ohne Tüte Projekt ist

ostwestwind - 2010/05/20 15:56

Äh, ich habe nicht nach oz

gebacken, sondern das metrische Rezept gedrittelt und das sind 500 g Mehl und 230 g Wasser, das ist ein Tippfehler, den ich korrigiert habe. Danke für den Hinweis!
ap269 (guest) - 2010/09/02 08:46

Ich bin gerade dabei, den Teig zuzubereiten und bin extrem irritiert, dass Dein Teig zu weich war. Denn mein Teig war fast so fest wie Bagelteig, so dass ich noch mehr Wasser dazugegeben habe. *grübel*

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