Kochen auf portugiesisch
in Kronshagen. Jedes Jahr findet im Kulturforum der Stadtgalerie das Sommerfest der Auslandsgesellschaften statt. Die Auslandsgesellschaften präsentieren dort u.a. auch ihre landestypischen Speisen. Eine gute Gelegenheit einmal in die Kochtöpfe anderer Länder zu schauen. Während meines Besuches dort ist mir aufgegangen, dass ich von der portugiesischen Küche keinerlei Kenntnis habe.

Offensichtlich scheint es einigen Auslandsgesellschaften schwer zu fallen, Räumlichkeiten zu finden, um ihre landestypischen Speisen in einem Kochkurs zu präsentieren. Aber Portugal präsentierte sich gestern in den Räumen der Eichendorff-Schule Kronshagen
Zunächst wurden die Teilnehmer bei Chorizo und Käse von den Azoren über die von frischem Fisch und Meeresfrüchten geprägte Küche informiert. In Portugal lädt man sich gern gegenseitig zum Feiern ein, wobei damit immer ein Festmahl gemeint ist. Frei nach dem italienischen Motto: "Maria, ihm schmeckt's nicht", geht das Gerücht, man könne sich an der portugiesischen Gastfreundschaft "den Magen verderben". In Portugal schmückt man schon am 1.Dezember einen Weihnachtsbaum und der 1. Weihnachtstag wird groß in familiären Kreis gefeiert.
Als Vorspeise gab es Rissóis de camarao und Rissóis de atum, fritierte Teigtaschen mit Krabben und Thunfischfüllung.

Da der für Portugal typische Stockfisch nicht zu bekommen war, gab es als Hauptgericht Carne de porco a Ribatejana, Schweinefleisch nach Ribatejana Art, das eigentlich mit Herz- oder Venusmuscheln zubereitet wird.
Arroz doce, portugiesischer Milchreis, wird erst mit Wasser gekocht, bis der Reis das Wasser aufgenommen hat, dann wird die Milch zugegossen. Dadurch kühlt die Mischung ab und der Milchreis bleibt "al dente".

Die berühmten portugiesischen Puddingtörtchen Pastéis de Nata sind eigentlich keine richtige Nachspeise, man kann sie in jedem Café in Portugal kaufen.

Nach dem sich die mit vorsintflutlichen Küchengeräten ausgestattete Schulküche in einem saubererem Zustand als vorher befand, haben sich alle Teilnehmer das köstliche Essen schmecken lassen und Erfahrungen ausgetauscht. Wer den in Portugal typischen Kohl nicht bekommen kann, sollte es einmal mit Kohlrabiblättern als Ersatz versuchen.

Ein wirklich gelungener Kochkurs, der leider nicht so schnell fortgesetzt werden kann, weil Räumlichkeiten fehlen.

Offensichtlich scheint es einigen Auslandsgesellschaften schwer zu fallen, Räumlichkeiten zu finden, um ihre landestypischen Speisen in einem Kochkurs zu präsentieren. Aber Portugal präsentierte sich gestern in den Räumen der Eichendorff-Schule Kronshagen
Zunächst wurden die Teilnehmer bei Chorizo und Käse von den Azoren über die von frischem Fisch und Meeresfrüchten geprägte Küche informiert. In Portugal lädt man sich gern gegenseitig zum Feiern ein, wobei damit immer ein Festmahl gemeint ist. Frei nach dem italienischen Motto: "Maria, ihm schmeckt's nicht", geht das Gerücht, man könne sich an der portugiesischen Gastfreundschaft "den Magen verderben". In Portugal schmückt man schon am 1.Dezember einen Weihnachtsbaum und der 1. Weihnachtstag wird groß in familiären Kreis gefeiert.Als Vorspeise gab es Rissóis de camarao und Rissóis de atum, fritierte Teigtaschen mit Krabben und Thunfischfüllung.

Da der für Portugal typische Stockfisch nicht zu bekommen war, gab es als Hauptgericht Carne de porco a Ribatejana, Schweinefleisch nach Ribatejana Art, das eigentlich mit Herz- oder Venusmuscheln zubereitet wird.

Arroz doce, portugiesischer Milchreis, wird erst mit Wasser gekocht, bis der Reis das Wasser aufgenommen hat, dann wird die Milch zugegossen. Dadurch kühlt die Mischung ab und der Milchreis bleibt "al dente".

Die berühmten portugiesischen Puddingtörtchen Pastéis de Nata sind eigentlich keine richtige Nachspeise, man kann sie in jedem Café in Portugal kaufen.

Nach dem sich die mit vorsintflutlichen Küchengeräten ausgestattete Schulküche in einem saubererem Zustand als vorher befand, haben sich alle Teilnehmer das köstliche Essen schmecken lassen und Erfahrungen ausgetauscht. Wer den in Portugal typischen Kohl nicht bekommen kann, sollte es einmal mit Kohlrabiblättern als Ersatz versuchen.

Ein wirklich gelungener Kochkurs, der leider nicht so schnell fortgesetzt werden kann, weil Räumlichkeiten fehlen.
ostwestwind - 2006/01/22 11:50
Veranstaltungen
















eine wunderbare idee
schade dass es so schwer ist räumlichkeiten zu finden.