Kartoffelbrot - Pain de pommes de terre: Ungereimtheiten

Das Kochbuch "Kartoffel" habe ich ja schon etwas länger, aber aus verschiedensten Gründen habe ich noch nie etwas daraus gekocht. Das wollte ich ändern und habe mich für das Kartoffelbrot - Le pain de pommes de terre entschieden. Die Zutaten Sauerteig und Eischnee in einem Kartoffelbrot klangen interessant. Erst bei genauerem Durchlesen des Zubereitungstextes fiel mir auf, dass dort weder der Sauerteig noch der Eischnee erwähnt wurden. Außerdem sollte man nur 1 Stangenbrot formen, abgebildet waren jedoch mindestens vier. Von diesen Ungereimtheiten ein wenig irritiert, habe ich mich an die Arbeit gemacht und ein luftiges, schmackhaftes und saftiges Brot erhalten.



Schmeckte mir gut mit Ziegenfrischkäse!

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.1

Titel: Kartoffelbrot - Le pain de pommes de terre
Kategorien: Brot, Roggensauerteig
Menge: 1 Brot ca. 900 g

2 Eiweiß, zu Schnee geschlagen
200 Gramm Charlotte, Ulrike: Solara
350 Gramm Weizenmehl 550
150 Gramm Roggenmehl Type 997
150 Gramm Roggensauerteig
1 Teel. Trockenhefe
10 Gramm Salz
225 ml Wasser

============================ QUELLE ============================

abgewandeltes Rezept
von Éric Kayser in
Lyndsay und Patrick Mikanowski, Kartoffel,
ISBN 2080210157
-- Erfasst *RK* 09.10.2005 von
-- Ulrike Westphal




Die Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser kochen. Wenn sie gerade
weich sind, schälen und fein durchpassieren. In einer Schüssel
beiseite stellen.

Die Mehle mischen. In der Schüssel der Küchenmaschine 1 TL
Trockenhefe und 3 EL der Mehlmischung mit 100 ml warmen Wasser
verrühren. Bei Zimmertemperatur 20 Minuten, oder bis sie zu
fermentierten beginnt, stehen lassen.

Das Eiweiß und den Sauerteig vorsichtig unterrühren.

Das restliche Mehl mit dem Salz gut mischen und mit den Kartoffeln
auf die Sauerteigmischung geben. Den Teig unter Zugabe von dem
restlichen Wasser auf niedriger Stufe der Küchenmaschine herstellen
und ca. 10 - 12 Minuten kneten. Der Teig ist sehr klebrig, fängt
aber nach einiger Zeit an, sich vom Schüsselrand zu lösen.

Den Teig 5 x in 10 minütigem Abstand unter möglichst wenig
Mehlzugabe Strecken und Zusammenfalten. Dabei erhält er langsam
etwas "Stand".



Das Brot zu einem Laib formen und in einen bemehlten Gärkorb geben.
Den Teig mit Gärkorb in eine Plastiktüte stecken und so lange gehen
lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat und ein
Fingerabdruck nicht mehr sofort herausspringt.

Den Backofen mit einem Backstein bestücken und auf 250 °C vorheizen.
Das Brot in den heißen Backofen einschießen* und 35 Minuten backen.

*Das Brot war immer noch sehr weich, auf das Einschneiden habe ich
verzichtet.

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Cascabel - 2007/06/05 20:10

Jaja,

manche machen ihre Erfahrungen früher, manche später... Daran habe ich mich echt nicht mehr erinnert - sonst wäre mir das erspart geblieben. Ist aber doch interessant, dass das Endprodukt in beiden Fällen essbar war. Du hast ja tatsächlich das Eiweiß mitverarbeitet, aber weniger Wasser genommen, ich dafür etwas mehr Mehl.

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