Förtchen
Förtchen sind Schmalzgebäck aus der schleswig-holsteinischen Dessertküche. Theodor Storm war ganz angetan von diesem Gebäck und hat dafür einen Kinderreim gedichtet.
Die Rezeptauswahl fiel schwer, allein in diesem Kochbuch werden 5 verschiedene Förtchenrezepte mit und ohne Hefe aufgeführt. Johanna Kuss schreibt
Zur Vorerinnerung:
Förtchen backt man am besten halb in Butter, halb in Schweinefett. Nachdem das in die Löcher gethane Fett gut gebraten, lasse man den Teig folgen, und wenn man nicht die beliebigen Zuthaten, z..B. Aepfelschnitte, Rosinen ec., zuletzt mit dem Teig durchgerührt hat, so gebe man davon auf den in die Löcher gethanen Teig. Man kann auch Aepfelmus oder Pflaumenmarmelade hinein geben, dann wird wieder etwas Teig darüber gegeben und die Förtchen, wenn sie auf der einen Seite braun sind, behende gekehrt, indem man mit einer Gabel hineinfaßt und ganz allmählich umschiebt. ist nun auch die andere Seite braun, so nehme man die Förtchen heraus, die warm gehalten werden müssen, indem man rasch Fett und darauf Teig folgen läßt in die leeren Löcher.
Bei meiner Großmutter gab es immer im Teig eingebackene Rosinen, so auch bei uns.
Die schmecken so, wie ich sie in Erinnerung habe. Allerdings waren die von Oma ein bisschen größer. Den jungen Herren hat es auch geschmeckt, denn sie haben kräftig zugelangt ...
Technorati Tags: Förtchen, Schmalzgebäck
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Von Region zu Region werden dazu unterschiedliche Teigarten verwendet. Gemeinsam haben aber alle das Backen in der speziellen Förtchenpfanne. Meine Großmutter backte ihre Förtchen mit Hefe in einer Pfanne mit 7 Mulden auf dem Gasherd, meine Schwiegermutter machte auch "Gest-Futtjens", allerdings in einer Riesenpfanne - ähnlich wie diese - auf dem Kohleherd. Inzwischen gibt es auch Förtchenpfannen mit glatten Boden zu kaufen. Das Rezept und Förtchenpfanne meiner Großmutter sind verschollen, deshalb habe ich mir diese Pfanne ausgeliehen. |
Die Rezeptauswahl fiel schwer, allein in diesem Kochbuch werden 5 verschiedene Förtchenrezepte mit und ohne Hefe aufgeführt. Johanna Kuss schreibt
Zur Vorerinnerung:
Förtchen backt man am besten halb in Butter, halb in Schweinefett. Nachdem das in die Löcher gethane Fett gut gebraten, lasse man den Teig folgen, und wenn man nicht die beliebigen Zuthaten, z..B. Aepfelschnitte, Rosinen ec., zuletzt mit dem Teig durchgerührt hat, so gebe man davon auf den in die Löcher gethanen Teig. Man kann auch Aepfelmus oder Pflaumenmarmelade hinein geben, dann wird wieder etwas Teig darüber gegeben und die Förtchen, wenn sie auf der einen Seite braun sind, behende gekehrt, indem man mit einer Gabel hineinfaßt und ganz allmählich umschiebt. ist nun auch die andere Seite braun, so nehme man die Förtchen heraus, die warm gehalten werden müssen, indem man rasch Fett und darauf Teig folgen läßt in die leeren Löcher.
Bei meiner Großmutter gab es immer im Teig eingebackene Rosinen, so auch bei uns.
Die schmecken so, wie ich sie in Erinnerung habe. Allerdings waren die von Oma ein bisschen größer. Den jungen Herren hat es auch geschmeckt, denn sie haben kräftig zugelangt ...
| ========== | REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Förtchen |
| Kategorien: | Dessert, Schmalzgebäck |
| Menge: | 1 Rezept |
Zutaten
| 1 | Pack. | Trockenhefe | |
| 60 | Gramm | Zucker | |
| 500 | Gramm | Mehl Type 405 | |
| 500 | ml | Milch | |
| 100 | Gramm | Rosinen | |
| 3 | Eier Größe L, Eidotter und Eiklar getrennt |
Quelle
| frei nach Johanna Kuss |
| Erfasst *RK* 11.01.2009 von | |
| Ulrike Westphal |
Zubereitung
Die Hefe mit 60 g Mehl, 1 TL Zucker und ca. 90 ml Mehl zu einem Teig verrühren und ca. 30 Minuten stehen lassen bis die Hefe gut aufgegangen ist.
Den Vorteig mit den Eidottern, restlichem Zucker, Mehl, Milch und Rosinen zu einem glatten Teig verrühren und ca. 1,5 h bis 2 h stehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Dann die steifgeschlagenen Eiweiß unterheben.
Den Teig in die Mulden der Förtchenpfanne geben und etwa 4 Minuten von beiden Seiten bei nicht zu starker Hitze backen.
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Vor dem Verzehr können die Förtchen noch in Zucker gewälzt oder mit Puderzucker bestreut werden.
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ostwestwind - 2009/01/11 17:47
Desserts Suessspeisen






















