Thursday, 26. November 2009

Wurzel und Ananas unter Erdapfelkruste - Steckrüben-Speck Pie

Kulinarische Geographie ist manchmal schwer zu durchschauen. Kaoskoch und Steph haben mir am Montag einen rauchenden Kopf verursacht, als sie das Menü des nächsten Hamburg kocht!-Treffen präsentierten. Wurzeln unter Palmen. Wo war die Palme versteckt? Mein Kopf rauchte so stark, dass die Rauchsäule weit bis nach Hamburg sichtbar war. Zu meiner Verteidigung möchte ich anführen, ich wohne einfach zu weit nördlich, da wachsen keine Palmen mehr. Die wachsen eher südlich der Elbe in Friesland, Oldenburg und Ostwestfalen. In Schleswig-Holstein wächst einfach Gröönkohl und weder eine Lippische, Friesische noch Oldenburger Palme. Dafür ist Schleswig-Holstein Ananas-Anbaugebiet. Die Ananas des Nordens ist besser bekannt als Steckrübe. Ich mag den Geschmack sehr gerne und die Kombination von Wöttels, Wruken und Kantüffeln als

Steckrüben-Speck-Pie

©Steckrüben-Speck-Pie

klang verführerisch und wurde auch von den Teenagern nicht verschmäht. Das nächste Mal hätten sie nur gerne mehr Speck.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Steckrüben-Speck-Pie
Kategorien: Pie
Menge: 4 Portionen

Zutaten

6Scheiben Speck
1Essl. Olivenöl
1  Zwiebel, gehackt
1  Steckrübe, geschält, gewürfelt, ca. 590 g
   -- vorbereitet gewogen
1  Karotte, geschält, in Scheiben geschnitten, ca
   -- 100 g vorbereitet gewogen
400ml Hühnerfond
1Handvoll Petersilie, gehackt
4groß. Kartoffeln, geschält, halbiert

Quelle

 olive magazine, February 2008
 Erfasst *RK* 25.11.2009 von
 Ulrike Westphal

Zubereitung

1. In einer Pfanne die Schinkenscheiben in Olivenöl bräunen, herausnehmen und in dem Fett die Zwiebeln braun dünsten. Den Speck zurück in die Pfanne geben, Steckrüben und Kartotten zufügen und würzen. Dann den Hühnerfond zufügen, einen Deckel aufsetzen und ca. 5 Minuten kochen oder so lange, bis das Gemüse bissfest gegart ist. Alles auf 4 Auflaufförmchen verteilen und warm halten.

2. In der Zwischenzeit die Karoffeln gerade eben gar kochen. ca. 8 Minuten. Abgießen und ausdämpfen, dann stampfen. Auf die Steckrübenmischung geben, dabei darauf achten, dass die Kartoffeln locker bleiben, dann nach Belieben würzen. Unter den Grill stellen, bis die Kartoffeln anfangen zu bräunen.

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weitere Steckrübenrezepte in diesem Blog: Und hier ein Extra für alle, die mehr über mich und mein Küchenlatein erfahren wollen.

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Tuesday, 24. November 2009

Dienstags mit Dorie: Gewürz-Cookies mit Sirup und Zuckerkruste

Click here for the posting in English.

Diesen Monat dürfen die TWD-Rezepte für November in beliebiger Reihenfolge gepostet werden. Ein Glück, denn so konnte ich jedenfalls mit einem Rezept bei Dienstags mit Dorie teilnehmen, das dann auch noch beim EKG - Europäischen Keks-Geiselaustausch mitmachen darf. Weihnachtlich angehaucht sind die Kekse auf jeden Fall: Ingwer, Piment und Zimt sind eindeutig weihnachtliche Gewürze. Die

Gewürz-Cookies mit Sirup und Zuckerkruste

©Gewürz-Cookies mit Sirup und Zuckerkruste 002

bekommen noch den gewissen Kick mit ein wenig Pfeffer. Geschmeckt haben die prima, doch in der vorgeschlagenen Größe sättigen die doch sehr. Ein nächstes Mal wird es für die Kekse definitiv geben, doch dann mache ich sie nur halb so schwer.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Gewürz-Cookies mit Sirup und Zuckerkruste
Kategorien: Backen, Kekse
Menge: 24 Cookies

©sugar-topped molasses spice cookies

Zutaten

315Gramm Weizenmehl Type 550
2Teel. Natron
1/2Teel. Salz
1/4Teel. Zimt, gemahlen
1/4Teel. Piment, gemahlen
1Prise Pfeffer, grob gemahlen Ulrike: 3 Umdrehungen
175Gramm Butter, Raumtemperatur
200Gramm Brauner Zucker
170Gramm Rübensirup
1  Ei, Größe M
H ZUCKERKRUSTE
100Gramm Zucker; Ulrike: brauner Zucker; ca.

Quelle

modifiziert nach:
Baking: From My Home to Yours
ISBN 978-0-618-44336-9
 Erfasst *RK* 22.11.2009 von
 Ulrike Westphal

Zubereitung

Mehl, Natron, Salz, Ingwer, Zimt, Piment und Pfeffer mischen.

Butter schaumig rühren. Zucker und Rübensirup zugeben und unterrühren. Beim Arbeiten mit der Küchenmaschine ggf. die Schüsselränder abkratzen. Ei zufügen und etwa 1 Minute unterrühren. Bei langsamer Geschwindigkeit mit der Küchenmaschine die trockenen Zutaten einrühren, bis sie in der Teigmasse nicht mehr zu sehen sind. Sollten sich noch einige Mehlreste am Boden der Schüssel befinden, mit dem Gummispatel unterrühren. Der Teig ist weich und geschmeidig.

Den Teig in zwei Hälften teilen (Ulrike: 457 g) und in Klarsichtfolie einwickeln. Für mindesten 30 min in den Tiefkühler geben oder mindestens 1 h im Kühschrank kalt stellen. Der Teig hält sich bis zu 4 Tagen im Kühlschrank.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen und 2 (Ulrike: besser 3) Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Zucker für die Kruste in eine kleine Schüssel geben. Jeweils eine Teighälfte in 12 Stücke (ca. 38 g) Teilen und zu einer Kugel verarbeiten. Die Teigkugel in der Zuckerschüssel vollständig mit Zucker bedecken und auf das Backblech mit genügend Abstand legen. Ein Glas (Ulrike Ø 4 cm) mit dem Boden in die Zuckermischung drücken und die Kekse damit auf ca. 0,5 cm Dicke flach drücken.
:Anmerkung Ulrike: Die Kekse laufen beim Backen stark auseinander, bei einem handelsüblichen Backblech besser nur 9 Kugeln auf 1 Backblech setzen.

Jeweils 1 Backblech mit Keksen 12 bis 14 Minuten backen, bis sich die Oberfläche der Kekse fest anfühlt. Backblech aus dem Ofen nehmen und wenn sich die Kekse berühren, mit einem Metallspatel voneinander trennen, solange sie noch heiß sind. Die Kekse auf einem Gitterrost auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Mit der 2. Teighälfte ebenso verfahren.

Anmerkung Ulrike: Uns waren die Cookies zu groß, das nächste Mal die Teigkugeln nur ca. 15 - 20 g schwer machen.

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Monday, 23. November 2009

Anfängerbrot - Brot aus Grundteig

Irgendwie wollte es mir nicht in den Kopf, dass ich - außer diesem - kein weiteres Anfängerbrot mit Hefe- verbloggt habe. Ich konnte mich dunkel daran erinnern, Jutta um Hilfe wegen des deutschsprachigen Rezeptes gebeten zu haben, da ich schon häufiger nach einem wirklich einfachen und gelingsicheren Rezept gefragt wurde. Ein Blick in meine Rezeptdatenbank Ilkas und Ullis Kochecke und schon war das Rezept gefunden. Es handelte sich um das Basic Loaf aus Bread: From Ciabatta to Rye, von dem Jutta die deutsche Ausgabe: Brot backen: Die besten und beliebtesten Rezepte aus aller Welt besitzt. Bei diesem Rezept wird im Gegensatz zu hier kein Vorteig benutzt, sondern der Brotteig entwickelt die Aromen beim ersten Gehen über Nacht im Kühlschrank.

In einem geordneten Haushalt geht nichts verloren, ich habe auf der Festplatte sogar zwei - völlig dilettantische - Videos gefunden, die die Garprobe zeigen sollen. Hier der erste Test, bitte den Ton abstellen, um die Stimmen der Kampfhähne im Hintergrund zu ignorieren.


Ich habe den Teig noch länger gehen lassen: Der Fingerabdruck bleibt drin.


Diese Gare habe ich für gut befunden, das Brot auf einen Backschieber gestürzt und anschließend das Brot eingeschnitten:

©Anfängerbrot - Brot aus Grundteig 001

Ob das Brot tatsächlich durchgebacken war, habe ich wieder mit meinem einfachen Bratenthermometer überprüft. Die Temperatur sollte mindestens 85 °C, besser noch 90 °C, also wie hier "voll über Schwein" ist es mit Sicherheit durchgebacken.

©Anfängerbrot - Brot aus Grundteig 002

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

©Anfängerbrot - Brot aus Grundteig 003

Und hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Anfängerbrot - Brot aus Grundteig
Kategorien: Backen, Brot, Hefe
Menge: 1 Brot

Zutaten

700Gramm Weizenmehl, Type 550
1 1/2Teel. Meersalz
425ml Wasser, lauwarm
30Gramm Hefe, frisch

Quelle

Brot backen: Die besten und beliebtesten Rezepte aus aller Welt
ISBN 3-8118-2941-6
 Erfasst *RK* 15.03.2009 von
 Jutta Hanke

Zubereitung

Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Bei kaltem Wetter das Mehl einige Minuten im Ofen bei 150 °C (Umluft 120 °C; Gas Stufe 1-2) erwärmen - so hat die Hefe einen guten Start. Alternativ kann das Mehl in der Mikrowelle auf höchster Stufe 15 Sekunden erwärmt werden.

Etwas Wasser in ein Gefäß oder eine Schüssel gießen und die Hefe hineinbröckeln. Das Wasser sollte höchstens handwarm sein, sonst wird die Hefe abgetötet. Je nach Qualität des Leitungswassers kann auch stilles Mineralwasser verwendet werden.

Eine Mulde in das Mehl drücken und die Hefeflüssigkeit mit dem restlichen Wasser hineingießen.

Die Mischung mit den Händen zu einem Teig verarbeiten, der weder an der Schüssel noch an den Händen klebt. Er sollte sich fest anfühlen. Bleibt der Teig weich und klebrig, teelöffelweise Mehl einarbeiten; fühlt er sich trocken und krümelig an und sind Krümel in der Schüssel, esslöffelweise mehr Flüssigkeit zugeben. Einige Rezepte verlangen nach einem weichen Teig, dadurch wird der Laib offenporiger.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 10 Minuten gut kneten, dabei auseinander ziehen, damit sich das Klebereiweiß zu langen Fäden entwickelt. Diese dehnen sich mit den von der Hefe produzierten Gasbläschen aus und sorgen dafür, dass der Teig aufgeht und kein schwerer Fladen bleibt. Den Teig dazu immer wieder von allen Seiten mit dem Handballen aussteichen wie beim Dehnen eines Gummibands und dann wieder zu einer Kugel formen, bis er sich sehr geschmeidig und seidig glatt anfühlt.

Um festzustellen, ob der Teig ausreichend geknetet wurde, ein Stück zwischen Daumen und Zeigefinger hochziehen. Das Stück sollte sich papierdünn ausziehen lassen und fast durchsichtig sein.

Den Teig zurück in die Schüssel legen, fest mit Klarsichtfolie oder einem Deckel verschließen und gehen lassen, bis sich sein Voumen verdoppelt hat. An einem warmen Ort dauert das etwas 1 Stunde, bei normaler Raumtemperatur etwa 1,5 Stunden, 2-3 Stunden an einem kühlen Ort und eine Nacht im Kühlschrank.

Den Teig nicht zu lange gehen lassen, sonst fällt er später im Ofen zusammen. Er ist gut aufgegangen, wenn nach einem Druck mit dem Finger eine Delle im Teig bleibt.

Den Teig einige Male in der Schüssel oder auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche fest zusammendrücken. Die großen Luftbläschen werden dabei gleichmäßig im Teig verteilt, sodass der fertige Laib eine gleichmäßige Struktur aufweist. Einige Rezepte überspringen diesen Schritt, weil das fertige Brot Löcher haben soll - z. B. Ciabatta.

Den Teig behutsam zu einer ebenmäßigen Kugel formen, aber nicht mehr zu viel bearbeiten; eine unregelmäßige Form ist besser als ein harter Laib.

Den Laib auf ein gefettetes Blech setzen oder zu einem Zylinder geformt in eine gefettete, 900 g fassende Brotform legen. Blech oder Form in eine große Plastiktüte schieben, an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Hefe bevorzugt eine warme und feuchte Umgebung, und eine mit etwas Luft gefüllte verschlossene Tüte ist ideal. 45-60 Minuten gehen lassen oder länger, wenn der Teig vorher im Kühlschrank stand.

Inzwischen den Ofen auf 220 °C (Umluft 190 °C; Gas Stufe 3-4) vorheizen.

Den Laib aus der Tüte nehmen und mehrere Male mit einem scharfen Messer einschneiden. Das Brot im vorgeheizten Ofen in etwa 35 Minuten goldbraun backen.

Um festzustellen, ob das Brot fertig gebacken ist, den Laib mithilfe eines dicken Tuchs oder Topfhandschuhen aus dem Ofen nehmen und umdrehen. Dann mit den Fingerknöcheln auf die Unterseite klopfen. Es sollte hohl klingen wie bei einer Trommel. Hört es sich dumpf an, das Brot zurück in den Ofen schieben, weitere 5 Minuten backen und dann die Probe wiederholen. Das Brot vor dem Anschneiden auf einem Gitterrost vollständig abkühlen lassen.

Variationen:

Die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen; dies ergibt einen wohlschmeckenden Laib von nicht zu schwerer Beschaffenheit.

Für ein Vollkornbrot 700 g Weizenvollkornmehl verwenden. Der Teig ist schwerer zu bearbeiten, das Brot hat eine dichtere Konsistenz und ein herzhaftes Aroma.

Die Krume wird weicher, wenn der Teig mit lauwarmer Milch statt Wasser vermischt wird.

Weizenmehl ganz oder teilweise durch Dinkel- oder Kamutmehl ersetzen; ergibt ein sehr aromatisches Brot mit nussigem Geschmack.

Ein Viertel des Mehls durch Roggenmehl ersetzen. Roggenbrote werden viel schwerer als Weizenbrote.

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Sunday, 22. November 2009

Die Grünkohlsaison hat begonnen

Obwohl der beste Ehemann von allen die Behauptung aufstellt, ich koche Gerichte nicht zweimal, setzte ich dagegen. Hier ist der Beweis: Gestern Abend servierte ich

Grünkohl aus dem Slow Cooker

©Grünkohl aus dem Slow Cooker - Curly Kale from the Slow Cooker

mit Schweinebacke, Kochwurst und süßen Bratkartoffeln. Gleiches Rezept wie hier und weil wir Schleswig-Holsteiner sind: ohne Pinkel.

Wir sind reichlich spät, er nahm schon im September die ersten Bestellungen entgegen. Blog Widget by LinkWithin

Friday, 20. November 2009

Rustikales Landbrot - auch für Anfänger

Als sie mich fragte, welches Rezept ich einem Brot-Novizen empfehlen würde, fiel mir sofort das Homemade rustic country loaf ein, das aber nur in englischer Sprache auf diesem Blog vertreten ist. Und als ich gestern Morgen feststellte, dass kein Krümel Brot mehr im Hause war, habe ich mich entschlossen, es auf "deutsch" zu backen, damit wieder Brot im Hause ist.

Bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit machte, habe ich noch schnell den Vorteig angesetzt und einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen. Gegen 14:30 Uhr war der Vorteig aufgegangen

©Vorteig Rustikales Landbrot - auch für Anfänger

und wies den im Rezept geforderten süßlichen Hefegeruch auf. Dann habe ich den Teig - mit der Küchenmaschine - zusammengeknetet und gehen lassen. Wohin der Brotteig ging weiß ich nicht, ich spazierte zum Wochenmarkt und als ich zurückkam befand sich der Brotteig immer noch in der Schüssel, hatte aber sein Volumen eindeutig vergrößert. Danach nach Rezept weitergemacht und um 18:54 war das Brot dann fertig. Wegen Punkt 2 und 3 habe ich das Bild vom angeschnittenen Brot heute um 14:00 Uhr gemacht, denn da ist das Licht in meiner Küche in dieser Jahreszeit am besten.

©Rustikales Landbrot - auch für Anfänger 003

Ein wirklich einfach zuzubereitendes Brot, das dazu noch sehr gut schmeckt. Durch den Vorteig haben die Hefen Gelegenheit Aromastoffe zu entwickeln. Wie es sich zeigt, schadet auch ein kurzer Vorteig bei Zimmertemperatur nicht.

Im wesentlichen habe ich mich an das Rezept gehalten, aber statt der 3 TL Hefe habe ich 1 Päckchen Trockenhefe genommen. 1 TL davon für den Vorteig, den Rest für den Brotteig. Wer mit meiner Beschreibung der Knettechnik von Hand nicht klar kommt, dem empfehle ich dieses Video. Es ist in englischer Sprache, aber es sind die Bilder, auf die es ankommt.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rustikales Landbrot - auch für Anfänger
Kategorien: Backen, Brot, Hefe
Menge: 10 Scheiben

©Rustikales Landbrot - auch für Anfänger 002

Zutaten

H VORTEIG
225Gramm Weizenmehl 550
1Teel. Trockenhefe
200ml Wasser, warm
H BROT
500Gramm Weizenmehl Type 550
2Teel. Hefe
2Teel. Salz
75ml Naturjoghurt
150ml Wasser
   Öl zum Fetten

Quelle

 GoodFood Magazine, November 2009 übersetzt und
 Erfasst *RK* 12.10.2009 von
 Ulrike Westphal

Zubereitung

Achtung: Der Vorteig benötigt eine Gehzeit im Kühlschrank über Nacht!

1. Am Vortag des Backtages Mehl und Hefe in einer Schüssel mischen. Das warme Wasser darüber geben und mit einem Holzlöffel zu einem Teig vermischen. Die Schüssel mit Klarsichtfolie oder noch besser mit einer wiederverwendbaren Abdeckhaube abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Der Vorteig ist reif, wenn er reichlich Blasen gebildet hat und einen süßlichen Hefegeruch aufweist.

2. Nun den Brotteig herstellen. In einer weiteren Schüssel Mehl. 150 ml Wasser und den Joghurt zum Vorteig geben und so lange rühren, bis ein einheitlicher Brei entstanden ist. Den Brei über das Mehl in der Schüssel geben. Mit einem Löffel zu einer Kugel formen. Das dauert eine Weile, denn das Mehl muss die Flüssigkeit aufnehmen. Bei Bedarf noch weitere 50 ml zufügen.

3. Die Masse auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche ausbringen und mit dem Handballen den Teig lang auswalken, mit den Fingern unter das Ende greifen und zu einem kugelähnlichen Gebilde umklappen. Den Teig etwas drehen und den Vorgang wiederholen, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Das dauert etwa 10 Minuten. Alternativ kann der Teig auch 5 Minuten mit der Küchenmaschine geknetet werden.

4. Den Teig zu einer Kugel formen und in eine ausreichend große und bei Bedarf eingeölte Schüssel legen. Abdecken und bei Zimmertemperatur gehen lassen bis sich das Volumen verdreifacht hat. Das dauert zwischen 45 min. und ca. 1,5 h. Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kneten, bis das Gas entwichen ist. Den Teig zu einer Kugel formen und in ein bemehltes Gärkörbchen geben und erneut gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Wer keinen Gärkorb besitzt, legt eine runde Schüssel mit einem stark bemehlten Tuch aus.

5. Den Backofen auf 230 °C/210 °C Umluft/gas 8. Eine Fettpfanne auf der untersten Schiene mit kochendem Wasser füllen und mindestens 10 min. im heißen Ofen lassen, um Dampf zu entwickeln. Das Brot auf ein Backblech stürzen und ein paar Einschnitte machen, und bei Bedarf mit Mehl bestäuben.

Das Backblech im oberen Drittel des Ofens einschieben und 20 Minuten backen, dann die Temperatur auf 220 °C/200 °C Umluft/ gas 7 reduzieren und weitere 25 min, backen. Dann das Brot aus dem Ofen nehmen. Beim Klopfen auf den Boden soll das Brot hohl klingen, wenn nicht, weitere 10 min. backen.

Ulrike: Temperatur mit dem Bratenthermometer überprüft

©Rustikales Landbrot - auch für Anfänger 001

Auf einem Gitterrost auskühlen lassen.

Ulrike: Miele H 5361: Klimagaren 230 °C, 1 Dampfstoß nach Einschießen des Brotes auf den heißen Backstein. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 220 °C reduziert.

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